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Davos
Europäer wollen Lagarde erneut als IWF-Chefin

Davos. Deutschland, Frankreich und Großbritannien läuten mit ihrer Unterstützung für eine zweite Amtszeit von Christine Lagarde das Rennen um den Spitzenjob des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein. "Frau Lagarde war in den schwierigen Zeiten nach der Finanzkrise eine umsichtige und erfolgreiche Krisenmanagerin", erklärte das Bundesfinanzministerium. Auch der französische Ministerpräsident Manuel Valls sicherte Lagarde in Davos seine Unterstützung zu.

"Die Welt sieht sich einem gefährlichen Cocktail von Risiken ausgesetzt", sagte der britische Finanzminister George Osborne. "Christine hat die Vision, die Energie und den Scharfsinn, um die Weltwirtschaft durch die nächsten Jahre zu steuern." Lagarde selbst hat Interesse an einer zweiten Amtszeit signalisiert. Bislang hat sie keine Herausforderer. Diese können seit gestern ihre Kandidatur anmelden.

(rtr)
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