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Frankfurt
EZB-Strafzinsen kosten Sparkassen 500 Millionen Euro

Frankfurt. Die Strafzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) machen den Sparkassen zu schaffen. Da sie die Negativzinsen an die meisten ihrer Kunden nicht weitergeben, entstehen für die Institute Belastungen von mindestens einer halben Milliarde Euro jährlich, wie es bei Insidern heißt. Bei der Kalkulation seien nur bestimmte Einlageformen berücksichtigt worden, so Insider. Die Gesamtkosten für die Sparkassen-Organisation dürften also deutlich über 500 Millionen Euro liegen. "Es handelt sich um eine grobe Analyse, die nicht belastbar ist", erklärte der Sprecher des Sparkassen- und Giroverbands. Die EZB verlangt von Geschäftsbanken seit 2014 Strafzinsen, wenn diese Geld über Nacht bei ihr parken. Seit März liegt der Satz bei 0,4 Prozent.

(rtr)
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