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Ende der Börsenwoche: Aktienmärkte schließen uneinheitlich

zuletzt aktualisiert: 28.11.2008 - 18:08

Frankfurt/Main (RPO). Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Dax schloss mit einem leichten Plus von knapp 0,1 Prozent bei 4669 Punkten. Der MDax gab hingegen 0,6 Prozent auf 5356 Zähler ab und der TecDax fiel um 0,3 Prozent auf 497 Zähler. Am Morgen hatten gute Vorlagen aus Asien die Stimmung noch etwas gestützt. Dann setzten Gewinnmitnahmen ein.

Der Dax geht uneinheitlich aus der Woche.  Foto: AFP, AFP
Der Dax geht uneinheitlich aus der Woche. Foto: AFP, AFP

Die Kurse an der New Yorker Wall Street zeigten an dem verkürzten Handelstag nach dem Feiertag Thanksgiving wenig Impulse. Es seien nur wenig Marktteilnehmer aktiv, hieß es von Beobachtern. Der Dow-Jones-Index verharrte bis 17.45 Uhr MEZ auf seinem Mittwochsschlussstand von 8731 Punkten. Der Nasdaq Composite gab hingegen 1,0 Prozent auf 1516 Zähler ab.

Der Euro gab bis zum Abend gegenüber der US-Währung etwas nach auf 1,2651 Dollar, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,2727 Dollar festgestellt hatte. Langsam richteten sich die Blicke der Anleger bereits auf die Leitzinsentscheidung der EZB am kommenden Donnerstag, hieß es.

Stärkste Gewinner im Dax waren Allianz mit einem Plus von 9,0 Prozent auf 65,21 Euro. Commerzbank stiegen um 4,9 Prozent auf 7,22 Euro. Die beiden Konzerne hatten mitgeteilt, dass der Verkauf der Allianz-Tochter Dresdner Bank an die Commerzbank bereits im Januar 2009 abgeschlossen werden soll. Daneben legten vor allem Merck mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 65,89 Euro zu. Deutsche Bank verteuerten sich um 2,8 Prozent auf 27,98 Euro.

Unter Druck standen hingegen Autowerte. Allen voran fielen Volkswagen um knapp 5,0 Prozent auf 280,33 Euro. MAN gaben 4,4 Prozent auf 35,65 Euro nach. Der Konzern hatte bekanntgegeben, die Produktionspause zu Weihnachten wegen mangelnder Nachfrage von rund zwei auf vier Wochen zu verdoppeln. Auch Daimler, BMW und Continental verloren mehr als drei Prozent.

Stärkster Verlierer in der zweiten Reihe waren Rheinmetall mit einem Minus von 7,9 Prozent auf 18,34 Euro. Gesucht waren hingegen vor allem Tognum mit einem Plus von 3,6 Prozent auf 8,60 Euro.

Im TecDax führten Manz mit einem Minus von 6,5 Prozent auf 51,50 Euro die Verlierer an. Daneben verloren Q-Cells 5,8 Prozent auf 26,25 Euro. Stärkster Gewinner waren Versatel mit einem Aufschlag von 13,4 Prozent auf 9,65 Euro. Conergy verteuerten sich um 6,1 Prozent auf 1,39 Euro.

Quelle: afp

 
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