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Medienbericht
Großbank Barclays will mehr als 30.000 Stellen streichen

Das Wörterbuch zur Finanzkrise
Das Wörterbuch zur Finanzkrise FOTO: AFP
London. Die britische Großbank Barclays will einem Medienbericht zufolge mehr als 30.000 Stellen streichen. Betroffen ist offenbar vor allem das Privatkundenbeschäft.

Die britische Tageszeitung "The Times" berichtete am Montag unter Berufung auf "ranghohe Quellen", die Zahl der Beschäftigten solle in den kommenden zweieinhalb Jahren mindestens von derzeit 132.000 auf 100.000 gesenkt werden. Zahlreiche Stellen sollen demnach im Privatkundengeschäft wegfallen.

Die Bank wollte den Bericht nicht kommentieren. Aus Unternehmenskreisen erfuhr die Nachrichtenagentur AFP, die Bank sei derzeit mit der Streichung von 19.000 Stellen beschäftigt, deren Wegfall vor gut einem Jahr bekanntgegeben worden war. Sie sollen bis Ende 2016 abgebaut werden.

Diesen Sparplan hatte im Jahr 2014 noch Vorstandschef Antony Jenkins auf den Weg gebracht, der vor zwei Wochen überraschend entlassen wurde.

(AFP)
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