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Börse
Dax schließt unter 13.000-Punkte-Marke

Lexikon: Glossar - Aktienmarkt von A bis Z
Lexikon: Glossar - Aktienmarkt von A bis Z FOTO: dpa, Fredrik Von Erichsen
Frankfurt/Main. Der Höhenflug am deutschen Aktienmarkt ist am Donnerstag ausgebremst worden. Händler nannten als Grund vor allem Gewinnmitnahmen, nachdem die Quartalszahlen einiger Unternehmen enttäuscht hatten.

Dass sich kurz vor dem Handelsschluss in Europa die Börsenstimmung an der New Yorker Wall Street wieder leicht aufhellte, half dem Dax, seine Verluste auf minus 0,41 Prozent zu verringern. Damit beendete er den Tag aber dennoch unter 13.000 Punkten auf exakt 12.990,10 Zählern.

Die Nebenwerte-Indizes gerieten kräftiger unter Druck: Der MDax, in dem Aktien mittelgroßer Unternehmen vertreten sind, schloss mit minus 1,10 Prozent auf 26.020 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,97 Prozent auf 2494,90 Punkte abwärts.

Der EuroStoxx 50, das Börsenbarometer der Eurozone, schloss mit minus 0,49 Prozent auf 3602,08 Zähler. In London und Paris fiel das Minus etwas moderater aus. In den USA gab der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um 0,20 Prozent nach. Die technologielastige Nasdaq zeigte sich mit minus 0,60 Prozent etwas stärker im Minus.

Unter den Einzelwerten rückte Europas größter Softwarehersteller SAP in den Fokus. Ein starker Euro und hohe Investitionen hatten dafür gesorgt, dass das Unternehmen im dritten Quartal operativ weniger verdient hatte als erwartet. Die Aktien, die zeitweise um fast 3 Prozent nachgegeben hatten, zählten letztlich mit einem Aufschlag von 0,62 Prozent zu den prozentual größten Gewinnern im Dax.

Im MDax war Kion eine herbe Enttäuschung für die Anleger. Der Gabelstapler-Hersteller hatte wegen einer schwachen Nachfrage nach seinen Angeboten für Komplettlösungen rund um Logistikfragen die Jahresziele gekappt. Als Index-Schlusslicht büßten die Papiere 13,02 Prozent ein und zogen unter anderem die Anteile des Wettbewerbers Jungheinrich mit, die knapp 3 Prozent verloren.

Der Börsengang des Batterieherstellers Varta im Prime Standard der Deutschen Börse verlief erfolgreich. Die zu 17,50 Euro ausgegebenen Aktien beendeten ihren ersten Handelstag bei 20,05 Euro.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,19 Prozent am Vortag auf 0,21 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,08 Prozent auf 141,51 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,01 Prozent auf 162,21 Punkte. Der Euro kostete am frühen Abend 1,1842 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1834 (Mittwoch: 1,1749) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8450 (0,8511) Euro gekostet.

(felt/dpa)
 
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