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Börsenrutsch in China
IWF-Chefin befürchtet Ausweitung der Börsenkrise

Börsenrutsch in China - IWF-Chefin befürchtet Ausweitung der Börsenkrise
FOTO: dpa, hy ms kde
Jakarta. Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds, hat vor den Auswirkungen der kritischen Börsenlage in China für die Weltwirtschaft gewarnt. Sie sieht eine gewisse Ansteckungsgefahr für andere Staaten.

IWF-Chefin Christine Lagarde hat vor Ansteckungsgefahren durch die Börsenturbulenzen in China gewarnt. Die jüngsten Schwankungen auf den weltweiten Finanzmärkten zeigten, wie rasch die Risiken von einer Volkswirtschaft zur nächsten übergreifen könnten, sagte Lagarde am Mittwoch in Jakarta.

"Was sich in den vergangenen Wochen erwiesen hat, ist, wie sehr Asien im Zentrum der Weltwirtschaft steht", sagte die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf einer Konferenz in der indonesischen Hauptstadt. Es habe sich auch gezeigt, wie sehr Störungen auf einem Markt in Asien auf den Rest der Welt übergreifen könnten.

Die Weltwirtschaft spüre Gegenwind durch die Anpassungen in China, das langsame Wachstum in Japan, fallende Rohstoffpreise und Unsicherheiten in Bezug auf eine Anhebung der US-Zinsen. Lagarde forderte angesichts des Finanzbedarfs in der Region eine enge Zusammenarbeit zwischen internationalen Organisationen wie der von China angestoßenen Asiatischen Infrastruktur und Investitionsbank AIIB, der Asiatischen Entwicklungsbank ADB und der Weltbank.

(REU)
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