Studie: Das Geld zieht aufs Land
zuletzt aktualisiert: 03.02.2006 - 15:21Nürnberg (rpo). In puncto Kaufkraft punktet das Umland deutscher Großstädte vor den Städten selbst. Das hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt. Über das höchste Nettoeinkommen verfügen demnach die Einwohner der Gemeinde Grünwald bei München.
Ihnen stehen pro Kopf und Jahr im Schnitt 43.577 Euro zur Verfügung. Das sind 147 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt von 17.631 Euro. Insgesamt haben die Deutschen in diesem Jahr voraussichtlich über 1,45 Milliarden Euro für Miete, Lebensmittel und Freizeitgestaltung zur Verfügung.
Ein ähnliches Bild ermittelte die GfK für Berlin und Frankfurt am Main. Die Gemeinde mit der höchsten Kaufkraft in Ostdeutschland ist den Angaben zufolge Glienicke/Nordbahn in unmittelbarer Nachbarschaft der Hauptstadt, wo die Bewohner im Jahr im Schnitt 21.034 Euro für Lebensunterhalt und Konsum zur Verfügung haben.
Während Frankfurt am Main mit 19.623 Euro elf Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt, rangiert die nordwestlich der Finanzmetropole gelegene Gemeinde Königstein im Taunus mit 32.339 Euro bundesweit auf dem zweiten Platz.
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