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Börse: DAX kratzt an 5000er-Marke

zuletzt aktualisiert: 31.10.2008 - 18:20

Frankfurt/Main (RPO). Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Freitag nach schwachem Start gefangen. Der Index drehte zum Handelsende ins Plus und stieg stieg um 2,4 Prozent auf 4988 Punkte. Zwischenzeitlich war der Leitindex bis auf 5066 Zähler geklettert.

Der MDAX legte 1,8 Prozent auf 5504 Zähler zu, der TecDAX gewann 4,9 Prozent auf 536 Punkte. Gestützt wurden die Kurse am Nachmittag von der New Yorker Wall Street. Dort wie in Frankfurt am Main würden die schlechten US-Konjunkturdaten vom Markt weiter ignoriert, sagte ein Händler. In New York stieg der Dow-Jones-Index bis 17.45 Uhr um 0,7 Prozent auf 9246 Punkte. Der Nasdaq Composite verbesserte sich um 0,6 Prozent auf 1709 Zähler. "Die Bewegung sollte aber nicht überbewertet werden", sagte ein weiterer Händler. Die Volatilität sei hoch.

Der Euro wurde am Abend zu 1,2733 Dollar erneut etwas leichter gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Mittag einen Referenzkurs von 1,2757 Dollar festgestellt. Händler sagten, die Musik spiele im Devisenmarkt allerdings im Yen. Die japanische Währung gerate zunehmend sowohl gegen den Dollar als auch den Euro unter Druck.

Im DAX wurden die Gewinner von der Deutschen Bank angeführt. Die Aktie stieg um 8,6 Prozent auf 32,36 Euro. BASF schlossen 8,4 Prozent fester bei 26,07 Euro. Münchener Rück, MAN und Linde gewannen jeweils mehr als sieben Prozent. An der Spitze der Verlierer standen Allianz mit einem Minus von 6,4 Prozent auf 58,02 Euro. Commerzbank gaben 6,2 Prozent auf 8,43 Euro nach. Die LBBW-Analysten erachten eine Kapitalerhöhung bei dem Institut für wahrscheinlich. Volkswagen verloren 0,1 Prozent auf 499,50 Euro.

In der zweiten Reihe stiegen Hamburger Hafen um 14,5 Prozent auf 26,80 Euro. Arcandor verbesserten sich nach der Bekanntgabe von Details zum Sparpaket um 13,5 Prozent auf 1,85 Euro. Tagesverlierer waren SGL Carbon mit einem Minus von 8,1 Prozent auf 15,27. Unter Druck standen mit Verlusten von mehr als fünf Prozent auch AMB Generali und Demag Cranes.

Im TecDAX machten Repower einen Kurssprung von 51,3 Prozent auf 106,44 Euro und zogen damit den Index kräftig ins Plus. Hier stütze unter anderem die Aussicht, dass Großaktionär Suzlon seine Beteiligung an Repower nicht abbaut, erläuterten Händler. Zuletzt war wiederholt darüber spekuliert worden. Daneben verteuerten sich Solarworld um 11,6 Prozent auf 19,54 Euro. Manz und Qiagen stiegen um jeweils mehr als zehn Prozent. Schwächster Wert waren Draegerwerk, die sich um 3,3 Prozent auf 30,83 Euro verbilligten.

Ein großes Special zur Finanzkrise finden Sie hier.

Quelle: afp

 
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