Deutscher Aktienmarkt: Dax leicht im Plus
zuletzt aktualisiert: 18.01.2010 - 18:10Frankfurt/Main (RPO). Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Dax stieg um 0,7 Prozent auf 5919 Zähler. Der MDax verbesserte sich um 0,7 Prozent auf 7899 Zähler. Der TecDax gab hingegen 0,8 Prozent auf 834 Punkte nach.
Da die US-Börsen aufgrund des "Martin Luther King Day" geschlossen blieben, sprachen Beobachter von einem eher impulsarmen Geschäft. Auch auf der Konjunkturseite gab es keine bewegenden Vorgaben.
Der Euro wurde am Abend zu 1,4380 Dollar etwas fester gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,4369 Dollar festgestellt hatte. Nachrichtlich im Fokus stand erneut die Situation in Griechenland. Hier befürchten Devisenhändler, dass weitere Mitglieder der Euro-Zone mit Abstufungen ihrer Kreditwürdigkeit rechnen müssen.
Stärkster Gewinner im Dax waren Beiersdorf mit einem Plus von 2,7 Prozent auf 43,84 Euro. Münchener Rück stiegen um 2,1 Prozent auf 108,40 Euro. Bayer verteuerten sich um knapp 2,0 Prozent 54,20 Euro. Stärkster Verlierer waren Merck mit einem Minus von 1,1 Prozent auf 65,55 Euro. Grund ist eine Herabstufung durch die Analysten der Bank of America-Merrill Lynch. Deutsche Telekom gaben knapp 1,1 Prozent auf 9,93 Euro nach.
In der zweiten Reihe verteuerten sich Lanxess mit einem Plus von 4,4 Prozent auf 30,65 Euro am stärksten. Das Unternehmen geht von einer steigenden Nachfrage nach Kautschuk für Autoreifen aus. Zudem erhöhte Sal. Oppenheim die Aktie auf "Kaufen". Demag Cranes stiegen um 3,8 Prozent auf 26,95 Euro. Continental legten 3,2 Prozent auf 42,01 Euro zu. Auf der anderen Seite standen vor allem Aurubis unter Druck, die sich um 1,9 Prozent auf 32,93 Euro verbilligten. ElringKlinger gaben 1,5 Prozent auf 16,50 Euro nach.
Im TecDax brachen Dialog Semiconductor um 9,8 Prozent auf 9,70 Euro ein, nachdem die Papiere zuletzt stark gestiegen waren. Software AG gaben 3,4 Prozent auf 78,94 Euro nach. Manz Automation sanken um 2,8 Prozent auf 61,66 Euro. Gesucht waren auf der anderen Seite vor allem Centrotherm mit einem Plus von 5,6 Prozent auf 44,95 Euro.
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