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Börse: Dax schließt über 6000 Punkten

zuletzt aktualisiert: 06.01.2010 - 18:18

Frankfurt/Main (RPO). Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch fester aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Dax verbesserte sich um wenige Punkte auf 6034 Zähler. Kurzfristig war der Dax im Handelsverlauf unter die Marke von 6000 Punkten gerutscht.

Der MDax stieg hingegen um 0,5 Prozent auf 7784 Punkte und der TecDax legte knapp 1,0 Prozent auf 856 Zähler zu. Marktteilnehmer sprachen von einem abwartenden Geschäft. Die Nachrichtenlage gebe wenig her.

An der New Yorker Wall Street notierten die Kurse im frühen Handel fester. Der Dow-Jones-Index stieg bis 17.45 Uhr MEZ um 0,2 Prozent auf 10 588 Punkte. Der Nasdaq Composite legte 0,1 Prozent auf 2312 Zähler zu.

Der Euro wurde am Abend zu 1,4404 Dollar fester gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,4350 Dollar festgestellt hat. Die schwächeren Konjunkturdaten aus der Eurozone wurden vom Markt nicht aufgenommen, da sie vom Oktober stammten, hieß es von Devisenhändlern.

Commerzbank gefragt

Im Dax waren am Mittag allen voran Commerzbank gesucht. Die Papiere der Bank erhöhten sich um 3,3 Prozent auf 6,45 Euro. Volkswagen legten 2,8 Prozent auf 65,00 Euro zu. SAP verteuerten sich um 1,8 Prozent auf 33,22 Euro. Auf der anderen Seite sanken Deutsche Telekom um 2,5 Prozent auf 10,25 Euro. Infineon reduzierten sich um 1,3 Prozent auf 4,18 Euro. Deutsche Börse gaben 1,2 Prozent auf 57,80 Euro nach.

In der zweiten Reihe legten allen voran Gildemeister 9,6 Prozent auf 13,02 Euro zu. ProSiebenSat.1 verteuerten sich um 5,1 Prozent auf 9,24 Euro. Heidelberger Druckmaschinen stiegen um 3,9 Prozent auf 6,00 Euro. Auf der anderen Seite führten Hannover Rück die Verlierer mit einem Abschlag von 2,6 Prozent auf 33,58 Euro an. Rheinmetall fielen um knapp 2,0 Prozent auf 43,70 Euro zurück.

Im TecDax führten Aixtron die Gewinner mit einem Plus von 4,1 Prozent auf 24,90 Euro an. Dialog Semiconductor verteuerten sich um 3,2 Prozent auf 9,22 Euro. Unter Druck standen hingegen vor allem Conergy mit einem Abschlag von knapp 4,0 Prozent auf 0,70 Euro. Drillisch gaben 2,8 Prozent auf 4,78 Euro nach.

Quelle: DDP/felt

 
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