Börse: Deutscher Aktienmarkt beginnt uneinheitlich
zuletzt aktualisiert: 24.02.2010 - 09:43Frankfurt/Main (RPO). Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch uneinheitlich in den Handel gegangen. In den ersten Minuten gewann der Leitindex DAX 0,2 Prozent auf 5617 Punkte. Der MDAX lag bei 7480 Zählern und damit auf dem Schlussniveau des Vortages. Der TecDAX büßte 0,3 Prozent auf 804 Punkte ein. Händler rechneten mit einer leichten Erholung der Kurse. "Der DAX hat am Dienstag sein kurzfristiges Abwärtspotenzial vermutlich zunächst ausgeschöpft", hieß es.
An der New Yorker Wall Street haben die Aktien am Dienstag im Gefolge enttäuschender Konjunkturdaten ihre Verluste stetig ausgeweitet. Letztlich fiel der Dow-Jones-Index um 1,0 Prozent auf 10 282 Punkte. Der technologiebasierte Nasdaq Composite gab 1,3 Prozent auf 2213 Zähler nach.
Der Euro wurde am Morgen zu 1,3538 Dollar gehandelt. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank einen Referenzkurs von 1,3577 Dollar festgestellt. Wichtigster Termin des Tages ist die Anhörung von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses. Dort dürfte er zur Leitzinspolitik und der Exit-Strategie aus den geldpolitischen Sondermaßnahmen der US-Notenbank befragt werden.
Im DAX stiegen allen voran Fresenius und Fresenius Medical Care um 1,9 und 1,4 Prozent auf 49,87 und 37,65 Euro. Zuvor hatten beide Unternehmen Umsatz- und Ergebnisanstiege für 2009 gemeldet. MAN gewannen 0,8 Prozent auf 53,43 Euro. Unter Druck standen dagegen Commerzbank, die einen Tag nach Vorlage von Zahlen 4,0 Prozent auf 5,42 Euro nachgaben. Infineon ermäßigten sich um 0,5 Prozent auf 4,07 Euro.
In der zweiten Reihe sanken Rational 2,4 Prozent auf 120,00 Euro. Bilfinger Berger ermäßigten sich um 1,5 Prozent auf 48,40 Euro. Praktiker fielen um 1,3 Prozent auf 6,14 Euro. Am anderen Ende kletterten MLP um 3,2 Prozent auf 7,08 Euro. Dank eines starken vierten Quartals und übertroffener Einsparziele hat MLP im abgelaufenen Jahr etwas besser abgeschnitten als erwartet. Baywa legten 1,4 Prozent auf 27,32 Euro zu.
Im TecDAX verbuchten Q-Cells mit Minus 2,3 Prozent auf 7,66 Euro die größten Verluste. Drägerwerk verloren 1,6 Prozent auf 45,45 Euro. Wirecard büßten 1,5 Prozent auf 8,72 Euro ein. Gesucht waren dagegen QSC, die sich um 1,9 Prozent auf 1,63 Euro verteuerten. Evotec kletterten 0,9 Prozent 1,94 Euro.
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