Dax schließt über 5700 Punkten: Deutscher Aktienmarkt schließt fester
zuletzt aktualisiert: 02.02.2010 - 18:14Frankfurt/Main (RPO). Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag mit deutlichen Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Dax stieg um knapp 1,0 Prozent auf 5710 Punkte. Der MDax verbesserte sich um 1,7 Prozent auf 7711 Punkte und der TecDax legte 1,5 Prozent auf 825 Zähler zu.
Auch an der New Yorker Wall Street notierten die Kurse im frühen Handel fester. Der Dow-Jones-Index stieg bis 17.45 Uhr MEZ um 0,6 Prozent auf 10 249 Punkte. Der Nasdaq Composite legte 0,3 Prozent auf 2178 Zähler zu. Hier trieben vor allem positive Daten vom US-Immobilienmarkt die Kurse an, hieß es von Beobachtern.
Der Euro wurde am Abend unverändert zum Mittag zu 1,3953 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,3937 Dollar gehandelt. "Vor allem die steigenden Aktienmärkte geben dem Euro nach der langen Durststrecke etwas Unterstützung", sagte ein Händler. "Die Befürchtungen wegen der Lage Griechenlands haben etwas an Relevanz verloren", sagte ein anderer Beobachter.
Im Dax waren erneut Infineon stärkster Wert. Die Aktie stieg um 3,2 Prozent auf 4,34 Euro. Der Halbleiterwert profitierte weiter von guten Analystenstimmen nach den Geschäftszahlen vom Freitag. Deutsche Post verteuerten sich um 2,6 Prozent auf 13,14 Euro. Deutsche Bank legten 2,2 Prozent auf 46,65 Euro zu. Unter Druck standen vor allem Beiersdorf mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 41,96 Euro. Munich Re verloren nach der Vorlage guter Quartalszahlen 0,5 Prozent auf 108,75 Euro. Experten bemängelten den Ausblick für das laufende Jahr.
In der zweiten Reihe stiegen Sky - ehemals Premiere - um 7,4 Prozent auf 2,15 Euro. Rational AG verteuerten sich um 6,4 Prozent auf 124,50 Euro. Heidelberger Druckmaschinen gaben auf der anderen Seite 1,8 Prozent auf 5,28 Euro nach. Stada fielen um 1,0 Prozent auf 23,99 Euro zurück.
Im TecDax stiegen Evotec um 5,5 Prozent auf 2,04 Euro. Das Biotechunternehmen will mit der Schweizer Vifor Pharma einen Wirkstoffkandidaten für die Behandlung von Blutarmut entwickeln. Dialog Semiconductor verteuerten sich um 4,1 Prozent auf 10,66 Euro. Die Verlierer wurden auf der anderen Seite von Drillisch angeführt, die sich um 1,4 Prozent auf 4,60 Euro verbilligten. Drägerwerk gaben 1,0 Prozent auf 40,00 Euro nach.
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