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Börse: Deutscher Aktienmarkt schließt überwiegend fester

zuletzt aktualisiert: 10.12.2008 - 18:05

Frankfurt/Main (RPO). Der deutsche Aktienmarkt schließt relativ freundlich. Er ist ist am Mittwoch überwiegend fester aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Dax stieg um 0,5 Prozent auf 4805 Punkte. Der MDax legte 1,5 Prozent auf 5395 Zähler zu. Lediglich der TecDAX fiel um 0,8 Prozent auf 478 Punkte zurück. Beobachter sprachen von einem ruhigen Geschäft. Der Handel komme mit Blick auf das Jahresende immer mehr zur Ruhe.

Die Aktien an der New Yorker Wall Street notierten im frühen Handel deutlich fester. Der Dow-Jones-Index stieg bis 17.45 Uhr MEZ um 1,4 Prozent auf 8813 Punkte. Der Nasdaq Composite legte 1,7 Prozent auf 1573 Zähler zu. Beobachter verwiesen auf die sich weiter konkretisierenden Rettungspakete für die US-Autohersteller sowie die positiv interpretierter Nachrichten vom angeschlagenen Immobilienmarkt.

Der Euro wurde am Abend zu 1,3009 Dollar fester gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,2925 Dollar festgestellt hat. Begünstigt werde der Anstieg der Gemeinschaftswährung von der fortgesetzten Erholung an der Wall Street, war von Devisenhändlern zu erfahren.

Stärkster Gewinner im Dax waren adidas mit einem Plus von 6,4 Prozent auf 26,94 Euro. Hypo Real Estate legten 5,7 Prozent auf 3,14 Euro zu, nachdem das angeschlagene Institut am Dienstagabend bekanntgegeben hatte, weitere Finanzhilfen aus dem staatlichen Banken-Rettungspaket zu erhalten. MAN legten 4,8 Prozent auf 36,62 Euro zu. Die Verlierer wurden von Infineon angeführt, die ihren Abwärtstrend Richtung Wertlosigkeit mit einem Minus von 3,8 Prozent auf 0,75 Euro weiter fortsetzten.

In der zweiten Reihe haussierten Heidelbergcement mit einem Plus von 20,5 Prozent auf 35,20 Euro. IVG Immobilien verteuerten sich um 9,9 Prozent auf 3,78 Euro. Stärkster Verlierer waren hingegen Aareal Bank mit einem Abschlag von 6,2 Prozent auf 5,47 Euro. Wacker Chemie sanken um 3,5 Prozent auf 69,05 Euro.

Stärkster Verlierer im TecDax waren Manz Automation, die sich um knapp elf Prozent auf 34,41 Euro verbilligten. Roth + Rau fielen um acht Prozent auf 12,01 Euro zurück. Auf der anderen Seite waren freenet gefragt, die sich um knapp 18,0 Prozent auf 3,94 Euro verteuerten. Versatel legten 9,7 Prozent auf elf Euro zu.

Quelle: DDP

 
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