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Börse: Deutscher Aktienmarkt startet leichter

zuletzt aktualisiert: 25.09.2009 - 09:55

Frankfurt/Main (RPO). Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag nach schwachen Vorgaben aus den USA erwartungsgemäß leichter in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX verlor bis 9.15 Uhr 0,1 Prozent auf 5601 Punkte. Der MDAX gab 0,2 Prozent auf 7191 Zähler nach und der TecDAX verlor 0,6 Prozent auf 741 Punkte.

Dramatische Kursverluste an der deutschen Börse.  Foto: ddp, ddp
Dramatische Kursverluste an der deutschen Börse. Foto: ddp, ddp

Kurzfristig sei die Situation etwas überverkauft, das fördere eine technische Reaktion, sagten Händler. Mittelfristig deute sich ein Ausweiten der Konsolidierung an.

An der New Yorker Wall Street waren die Kurse am Donnerstag nach enttäuschenden Daten vom Immobilienmarkt leichter aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,4 Prozent auf 9707 Zähler und der Nasdaq-Composite büßte 1,1 Prozent auf 2108 Punkte ein.

"Stimmung hat sich stabilisiert"

Der Euro wurde am Morgen zu 1,4672 Dollar fester gehandelt. Am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank einen Referenzkurs von 1,4767 Dollar festgestellt. "Die Stimmung hat sich stabilisiert", meinte ein Händler, nachdem die enttäuschenden US-Immobiliendaten am Donnerstag die Risikoaversion aufleben ließen und den Euro parallel zu den Aktien unter Druck gesetzt hatten.

Stärkster Verlierer im DAX waren MAN mit einem Minus von 2,0 Prozent auf 58,38 Euro. Commerzbank fielen um 1,5 Prozent auf 8,26 Euro zurück. Lufthansa gaben knapp 1,5 Prozent auf 11,98 Euro nach. Auf der anderen Seite stiegen Henkel um 2,7 Prozent auf 28,72 Euro und verbuchten damit die stärksten Gewinne. Beiersdorf legten 1,7 Prozent auf 39,01 Euro zu.

Verluste für ProSiebenSat.1

In der zweiten Reihe führten HeidelbergCement die Verlierer mit einem Abschlag von 2,9 Prozent auf 41,17 Euro an. ProSiebenSat.1 fielen um 3,0 Prozent auf 6,77 Euro zurück. Gesucht waren auf der anderen Seite vor allem Wacker mit einem Plus von 3,3 Prozent auf 104,45 Euro.

Im TecDAX standen vor allem Aixtron unter Druck und verloren 4,8 Prozent auf 16,87 Euro. Qiagen fielen um 3,1 Prozent auf 13,87 Euro zurück. Dagegen starteten Drillisch mit einem Plus von 2,1 Prozent auf 3,97 Euro. Smartrac legten 1,3 Prozent auf 11,90 Euro zu.

Quelle: DDP/can

 
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