| 10.28 Uhr

Deutscher Gesundheitsindex
Geld macht uns doch glücklich

Deutscher Gesundheitsindex: Geld macht uns doch glücklich
FOTO: shutterstock/ gualtiero boffi
Berlin. Der Volksmund kennt das Sprichwort: "Geld allein macht nicht glücklich". Eine neue Studie legt allerdings nahe, dass das persönliche Glücksempfinden doch mit der Höhe des zur Verfügung stehenden Geldes zu tun hat.

Denn je höher das Einkommen, desto größer ist das persönliche Glücksempfinden, die eigene Zufriedenheit und die Wahrscheinlichkeit einer optimistischen Lebenseinstellung. Das ist das ein Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) im zweiten Quartal 2016.

46 Prozent der Einkommensbezieher unter 1500 Euro (Haushalts-Nettoeinkommen) sagten "Ich halte mich für eine glückliche Person". Diese Aussage trafen allerdings deutlich mehr Befragte mit einem Einkommen über 4000 Euro, nämlich 72 Prozent. Und "rundum wohl" fühlt sich zwar ein Drittel der Einkommensbezieher unter 1500 Euro, aber mehr als zwei Drittel der Einkommensbezieher über 4000 Euro.

Aus solchen subjektiven Einschätzungen des eigenen Gesundheits- und Wohlempfindens setzt sich der Deutsche Gesundheitsindex zusammen. Der aktuelle Index zeigt, dass nur jeder Fünfte Geringverdiener (Einkommen bis 1500 Euro) glücklich und zufrieden mit dem eigenen Gesundheits- und Wohlempfinden ist. Von den deutlich besser Verdienenden (Einkommen über 4000 Euro) sind es dagegen fast 60 Prozent.

Den Gesundheitsindex erhebt der BAH seit 2013 einmal pro Quartal. Im Verlauf betrachtet zeigt sich, dass der Index für Einkommensbezieher bis 1500 Euro über alle Erhebungen hinweg stabil der niedrigste ist. Der Gesundheitsindex der Einkommensbezieher über 4000 Euro ist fast durchgängig der höchste.

 

(felt)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Deutscher Gesundheitsindex: Geld macht uns doch glücklich


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.