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Im deutschen Leitindex Dax geht es abwärts. Doch nicht alle Aktien werden von der Talfahrt gleichermaßen getroffen. Ein Überblick über die vergangenen fünf Tage.
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Volkswagen
Glänzende Zahlen konnte der Autobauer zuletzt vorweisen - die Börse strafte Volkswagen dennoch hart ab. Zuvor war die Aktie von Rekord zu Rekord geklettert. Die Aktie verlor in den vergangenen fünf Tagen mehr als 16 Prozent. An der Börse werden Zukunftserwartungen gehandelt. Eine Konjunkturabschwächung würde den Autobauer besonders hart treffen. Allerdings sprechen einige Analysten auch von Gewinnmitnahmen nach der zuletzt glänzenden Entwicklung der Aktie.
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BMW
Papiere des Autobauers BMW verloren in den vergangenen fünf Tagen fast 13 Prozent an Wert. Die Gründe sind ähnlich wie bei Volkswagen: Der Konzern steht glänzend dar, doch ist besonders konjunkturabhängig.
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Siemens
Anleger, die ihr Geld in Aktien des Industrie- und Elektronik-Konzerns Siemens investiert haben, sahen diese Woche mehr als 15 Prozent ihres Kapitalvermögens dahinschmelzen. Siemens stellt auch Anlagen für die weltweite Industrieproduktion her. Läuft die globale Wirtschaft nicht rund, werden deutlich weniger Maschinen gekauft.
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Deutsche Bank
Anleger der Deutschen Bank mussten diese Woche Verluste von mehr als 16 Prozent hinnehmen. Banken sind besonders sensibel für konjunkturelle Schwankungen, da sowohl Investmentgeschäft als auch Kreditgeschäft davon sehr stark abhängig sind.
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Daimler
Daimler-Aktionäre mussten diese Woche einen Wertverlust von fast 17 Prozent hinnehmen. Bei der Marge hinkt Daimler der Nobel-Konkurrenz von BMW und Audi hinterher. Die Hoffnungen für Daimler liegen vor allem im Wachstumsmarkt China. Doch wenn in den USA der Konsum einbricht, trifft das über Bande auch den deutschen Konzern: Weniger Amerikaner, die chinesische Exporte konsumieren, bedeutet auch weniger reiche Chinesen, die deutsche Autos kaufen.
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Infineon
Infineon-Aktionäre erlitten in dieser Woche einen Wertverlust von mehr als 17 Prozent. Der Halbleiterhersteller ist als Zulieferer unter anderem von der Autobranche abhängig. Ein Rückschlag für den Konzern: Beim nächsten iPhone setzt Apple nicht mehr auf die deutschen Chips.
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MAN
Auch MAN-Aktien verloren in den vergangenen fünf Tagen mehr als 17 Prozent an Wert. Als Hersteller von Nutzfahrzeugen ist MAN besonders stark von der globalen Konjunktur abhängig. Nur in guten Zeiten erweitern Unternehmen ihre Fahrzeugflotte.
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Metro
Der Handelskonzern Metro kämpft vor allem mit hausgemachten Problemen: Bei den Töchtern Mediamarkt und Staurn gibt es Streit im Management. Die Aktie verlor mehr als 18 Prozent in den vergangenen fünf Tagen.
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Commerzbank
Am Freitag waren die Titel der Commerzbank ein fast einsamer Gewinner im Dax - doch unter dem Strich war es eine rabenschwarze Woche für die Coba-Aktionäre mit einem Kursverlust von mehr als 20 Prozent. Die Bank kämpft immer noch mit den Spätfolgen der Finanzkrise und dem zeitlich ungünstigen Kauf der Dresdner Bank.
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Thyssen-Krupp
Fast 21 Prozent gaben in dieser Woche die Titel des Industriekonzerns Thyssen-Krupp nach. Auch der Stahlproduzent ist besonders stark von der weltweiten Konjunktur abhängig.