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Edelmetalle
Goldpreis fällt auf tiefsten Stand seit Anfang 2010

Hintergrund: Gold - die Krisenwährung
Hintergrund: Gold - die Krisenwährung FOTO: ddp
London/Frankfurt. Von Krisenwährung keine Spur: Der Goldpreis ist am Dienstag auf den tiefsten Preis seit fast sechs Jahren gefallen. Eine Feinunze (31 Gramm) kostete am Abend 1068 US-Dollar und damit so wenig wie seit Januar 2010 nicht mehr.

Zum Vortag gab die Feinunze damit 14 Dollar nach. Von seinem Status als Krisenwährung kann das Edelmetall derzeit nicht profitieren - trotz der angespannten globalen Sicherheitslage nach den Terroranschlägen von Paris. Auch der Silberpreis gab nach, allerdings nicht so stark wie Gold.

Seit Ende Oktober hat die Feinunze Gold etwa 100 Dollar an Wert verloren. Ein wichtiger Grund liegt in der Stärke des Dollar, der das in der US-Währung gehandelte Edelmetall für viele Anleger verteuert. Der Dollar legt im Wert zu, weil die amerikanische Notenbank auf eine erste Zinsanhebung nach der Finanzkrise zusteuert. Mit höheren Zinsen fällt zudem ein gravierender Nachteil der Goldanlage schwerer ins Gewicht: Sie ist zinslos.

(felt/dpa)
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