Effektivität erhöhen: HypoVereinsbank denkt an Übernahme von Sparkassen
zuletzt aktualisiert: 16.04.2005 - 13:04Berlin (rpo). Die HypoVereinsbank (HVB) will offenbar den Einstieg bei Sparkassen prüfen. "Sollte sich die Möglichkeit bieten, Kundenportfolios oder regionale Sparkassen zu übernehmen, werden wir uns das anschauen", sagte HVB-Privatkundenvorstand Christine Licci der "Welt am Sonntag". Konkrete Möglichkeiten gebe es im Moment aber nochnicht.
In ihrem ersten Interview seit ihrem Amtsantritt Mitte Januar kündigte Licci an, das Privatkundengeschäft der HVB auszubauen. In den Filialen arbeite die Bank "noch zu uneffektiv". Für eine optimale Beratung bleibe nicht immer die nötige Zeit. "Das wollen wir schnell ändern", zitiert das Blatt die Managerin.
Das Massengeschäft will sie dem Bericht zufolge durch mobile Berater ankurbeln. "Zur Jahresmitte gründen wir eine Tochtergesellschaft für den mobilen Vertrieb, die in den kommenden Jahren auf rund 500 Berater ausgebaut werden soll", sagte sie der Zeitung.
Einen Stellenabbau im Privatkundenvertrieb habe sie hingegen ausgeschlossen. "Bis auf Stabsbereich- und Back-Office-Einheiten sind Stellenstreichungen nicht vorgesehen", sagte sie. Licci bekräftigte dem Bericht zufolge das von HVB-Chef Dieter Rampl genannte Ziel von 200 000 Neukunden im laufenden Jahr.
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