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Inflation im September
Nahrungsmittel und Energie deutlich teurer

Inflation im September: Nahrungsmittel und Energie deutlich teurer
FOTO: dpa, dbo lof wok
Wiesbaden. Das Leben in Deutschland ist im vierten Monat in Folge teurer geworden. Vor allem für Nahrungsmittel und Energie müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen als ein Jahr zuvor.

Steigende Preise für Nahrungsmittel und Energie haben die Inflation in Deutschland auch im September angetrieben. Die Verbraucherpreise lagen nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Genauso hoch war die Rate im August.

Im September mussten Verbraucher nach Angaben des Bundesamtes vom Donnerstag unter anderem deutlich mehr für Nahrungsmittel zahlen (plus 3,6 Prozent) als vor Jahresfrist. Energie verteuerte sich um 2,7 Prozent. Von August auf September 2017 erhöhten sich die Verbraucherpreise insgesamt um 0,1 Prozent. Detaillierte Zahlen für September will die Behörde am 13. Oktober veröffentlichen.

Der nach europäischen Standards errechnete Preisindex (HVPI) für Deutschland lag im September wie im August ebenfalls um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Binnen Monatsfrist blieb er voraussichtlich unverändert. Der deutsche HVPI fließt in die Berechnung der Inflationsrate für den gesamten Euroraum ein, an der die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet.

(veke/dpa)
 
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