Börse: Kostolany - die Geheimtipps des Börsengurus
zuletzt aktualisiert: 13.02.2006 - 09:01Düsseldorf (rpo). "Börsenpapst" Andre Kostolany wäre in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden. Ein Patentrezept, um möglichst schnell reich zu werden, hatte auch der ungarische Aktienexperte nicht - aber viele gute Tipps, um an der Börse Plus statt Minus zu machen.
Eigentlich wollte Andre Kostolany Kunstkritiker werden. Deshalb studierte der Amerikaner ungarischer Herkunft Philosophie und Kunstgeschichte. Seine Eltern, wohlhabende Industrille, bestanden darauf, dass der junge Mann nach dem Studium eine Lehre bei einem französischen Aktienmakler absolvierte.
Nach Beginn des zweiten Weltkriegs flüchtete die jüdische Familie in die USA. Dort stieg Andre Kostolany in ein Finanzunternehmen ein und arbeitete sich zum Hauptaktionär hoch.
Kostolany verfasste zahlreiche Bücher, die seine Leser auch mit ihrem Wortwitz begeisterten und ihm den Ruf einen Börsengurus einbrachten. Er empfahl stets eine Anlagepolitik der ruhigen Hand. Kostolany starb am 14. September 1999 in Paris.
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