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Erhöhung vom Kabinett bewilligt
Mindestlohn von 8,84 Euro ist beschlossen

Mindestlohn von 8,84 Euro ist beschlossen
Vom Beschluss profitieren vor allem Vollzeitbeschäftigte, die nach Mindestlohn bezahlt werden. FOTO: dpa
Berlin. Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns im kommenden Jahr ist unter Dach und Fach. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch die entsprechende Verordnung, wie das Bundesarbeitsministerium mitteilte.

Damit steigt der Mindestlohn zum 1. Januar von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto. Die Anhebung war im Sommer von der Mindestlohn-Kommission beschlossen worden; die Bundesregierung konnte in ihrer Verordnung nicht von dieser Vorgabe abweichen.

Mehr als 650 Euro mehr im Jahr

Für einen Beschäftigten in Vollzeit bedeutet die Erhöhung ein Plus von 54,40 Euro brutto im Monat. Pro Jahr ist das ein Verdienstzuwachs von gut 650 Euro.

Die von der Regierung eingesetzte Mindestlohn-Kommission ist mit Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern besetzt. Bei ihrem Beschluss zur Anpassung des Mindestlohns Ende Juni hatte sie sich am Tarifindex des Statistischen Bundesamts orientiert, der die Entwicklung der in Tarifverträgen vereinbarten Löhne abbildet.

(bur/AFP)
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