Gemeinsame Aktion: Notenbanken schießen Milliarden in die Märkte
zuletzt aktualisiert: 11.03.2008 - 17:58Frankfurt (RPO). Um einen Kreditengpass zu verhindern, haben die Notenbanken der USA, Kanadas, Großbritanniens und der Schweiz sowie die Europäische Zentralbank erneut Milliardensummen in den Geldmarkt gepumpt. Wie die amerikanische Zentralbank Fed am Dienstag in Washington mitteilte, handelt es sich um 200 Milliarden Dollar (rund 130 Milliarden Euro).
Der DAX legte darauf hin mehr als 2 Prozent auf 6.580 Punkte zu. Der MDAX gewann 1,7 Prozent auf 8.674 Zähler hinzu und der TecDAX mehr als 2 Prozent auf 748 Punkte. Der Schweizer Blue-Chips-Index SMI schoss um bis zu 2,7 Prozent in die Höhe. Der Euro, der mit 1,5495 zeitweise knapp unter der Marke von 1,55 Dollar notierte, gab deutlich nach. Der Referenzkurs der Gemeinschaftswährung wurde mit 1,5379 Dollar festgesetzt nach 1,5340 Dollar am Vortag.
Durch die Entscheidung der Notenbanken zur Abwendung einer Kreditklemme wird Geschäftsbanken der Zugang zu Dollar-Liquidität erleichtert. Die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main erklärte, ihr Anteil liege bei bis zu 15 Milliarden Dollar. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) beteiligt sich nach Angaben aus Zürich mit bis zu sechs Milliarden Dollar.
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