Allein in Hessen Zahl der Fälle fast verdoppelt: Polizei warnt vor immer mehr Falschgeld
zuletzt aktualisiert: 07.04.2004 - 08:54Wiesbaden (rpo). Die Polizei warnt vor der zunehmenden Verbreitung gefälschter 100-Euro-Banknoten. Die Blüten werden vorwiegend von Tätern aus Osteuropa in Einzelhandelsgeschäften in den Zahlungsverkehr eingebracht.
Die Täter kauften meist Artikel von geringem Wert, um möglichst viel echtes Wechselgeld zu erhalten. Im Jahr 2003 registrierte die Polizei in Hessen mit 6.143 Delikten fast doppelt so viele Falschgeldfälle wie im Vorjahr (3.479). Die Fälschungen wurden in ganz Hessen eingelöst, besonders im Rhein- Main-Gebiet sowie in Nordhessen. Zumeist waren dies 100- und 50-Euro-Noten.
Die Polizei teilte mit, bei den gefälschten Banknoten würden vermehrt Sicherheitsmerkmale imitiert, daher sei eine genaue Prüfung nötig. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei darum, verstärkt auf die Sicherheitsmerkmale von Euro-Banknoten, wie das Wasserzeichen, den Sicherheitsfaden, das Hologramm und die große Wertzahl auf der Rückseite der Banknote zu achten.
Wichtig sei, nicht nur ein Sicherheitsmerkmal zu prüfen, sondern es sollten immer mehrere überprüfbare Merkmale kontrolliert werden, um größtmögliche Sicherheit zu haben, hieß es. Bei den 50 bis 500 Euro-Banknoten ist insbesondere der Farbwechsel der Wertzahl in der rechten unteren Ecke zu beachten. Bei diesen Noten erscheint bei Normalansicht die Wertzahl purpurrot und unter einem anderen Blickwinkel olivgrün oder braun.
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