Börse: Schwacher Start für den Dax
zuletzt aktualisiert: 05.01.2010 - 09:30Frankfurt/Main (RPO). Der Leitindex Dax ist zum Handelsbeginn am Montag in den ersten Minuten um 0,3 Prozentpunkte auf 6028 Punkte gefallen. Der MDax büßte ebenso 0,3 Prozent auf 7654 Zähler ein. Der TecDax gewann dagegen 0,4 Prozent auf 838 Punkte. Händler hatten zuvor mit Gewinnmitnahmen gerechnet, erwarten jedoch keinen größeren Abgabedruck.
In New York ist die Wall Street am Montag mit kräftigen Gewinnen ins neue Handelsjahr gegangen. Unterstützung erhielten die Märkte dabei von Konjunkturdaten. In der Folge legte der Dow-Jones-Index 1,5 Prozent auf 10.584 Punkte zu. Der Nasdaq Composite gewann 1,7 Prozent auf 2308 Zähler.
Der Euro wurde am Morgen weiter fester zu 1,4453 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Vortag einen Referenzkurs von 1,4389 Dollar festgestellt. Damit setzte der Euro die Erholungsbewegung gegen den Dollar tendenziell fort. Allerdings sei es noch zu früh, um zu beurteilen, ob diese Entwicklung Bestand habe, hieß es im Handel.
Im Dax führten Fresenius Medical Care die Verlierer an. Die Papiere ermäßigten sich um 1,1 Prozent auf 37,43 Euro. Bayer gaben 1,0 Prozent auf 55,79 Euro nach. Henkel verloren 0,9 Prozent auf 36,68 Euro. Am anderen Ende legten K+S 4,6 Prozent auf 43,68 Euro zu. adidas kletterten um 1,2 Prozent auf 38,98 Euro.
Zuvor hatte die Tochter Reebok das Erreichen der Gewinnzone angekündigt. Händler sehen darin allerdings keine wirkliche Story, da es vergleichbare Aussagen bereits mehrfach gegeben habe. Wichtiger seien Fakten.
In der zweiten Reihe standen allen voran EADS unter Druck und sanken um 1,5 Prozent auf 13,79 Euro. Einem Bericht zufolge erwägt der Vorstandschef der Tochter Airbus, das Militärtransporter-Programm A400M zu stoppen. Sky fielen um 1,3 Prozent auf 2,21 Euro. Tognum gaben 0,7 Prozent auf 11,96 Euro nach. Gesucht waren dagegen Pfleiderer, die sich um 2,4 Prozent auf 6,68 Euro verteuerten. SGL Carbon kletterten um 0,8 Prozent auf 24,63 Euro.
Im TecDax wurden die Gewinner von Solarworld angeführt. Zuvor hatte das Unternehmen für das abgelaufene Geschäftsjahr das Erreichen der Umsatzmilliarde vermeldet. In der Folge verteuerten sich die Papiere um 3,0 Prozent auf 16,12 Euro. SMA Solar stiegen um 2,6 Prozent auf 97,00 Euro. Unter Druck standen dagegen QSC, die 2,3 Prozent auf 1,68 Euro verloren. Drägerwerk büßten 1,3 Prozent auf 4,87 Euro ein.
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