| 10.11 Uhr

Berlin
Firmen werden bei Rückstellungen etwas entlastet

Berlin. Die Bundesregierung kommt der Industrie bei den Pensionsrückstellungen weniger entgegen als von ihr gefordert. Wegen der Niedrigzinsen müssen die Unternehmen in der Bilanz immer größere Rückstellungen bilden, um für die Renten der derzeitigen Mitarbeiter vorzusorgen. Dadurch kommen viele Firmen, besonders diejenigen mit schwachen Eigenkapitalquoten, in Bedrängnis. Nach dem Willen der Regierung sollen die Firmen daher künftig den durchschnittlichen Marktzins der letzten zehn statt der letzten sieben Jahre verwenden, um die Rückstellungen zu berechnen.

Damit bleibt die Koalition aber unter der Forderung der Industrie, den Zeitraum auf zwölf oder besser 15 Jahre auszuweiten. "Einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren hat die SPD nicht zugelassen. Sie muss sich vorwerfen lassen, damit Investitionen zu verhindern", sagte Unionsfraktionsvize Michael Fuchs.

(mar)
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