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Fleischproduktion steigt auf neuen Höchstwert

Fleischproduktion in Deutschland steigt auf neuen Höchstwert
29,2 Millionen Schweine wurden innerhalb von sechs Monaten geschlachtet. FOTO: dpa, mac vfd fux
Wiesbaden . Die Fleischproduktion in Deutschland läuft weiter auf Hochtouren. Von Januar bis Juni wurden knapp 4,1 Millionen Tonnen Fleisch erzeugt, was ein neuer Höchstwert für ein erstes Halbjahr war. 29,2 Millionen Schweine wurden geschlachtet.

Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Zahl der geschlachteten Schweine ging demnach leicht zurück, trotzdem blieb Schweinefleisch bei der Produktionsmenge klar die Nummer eins.

Deutschlands gewerbliche Schlachthäuser verarbeiteten den Angaben zufolge im ersten Halbjahr 29,2 Millionen Schweine, 131.000 oder 0,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die erzeugte Menge Schweinefleisch fiel um 0,3 Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen.

Dagegen legten sowohl die Rindfleisch- als auch die Geflügelfleischproduktion zu. Laut der Statistik wurden 1,7 Millionen Rinder geschlachtet, 1,2 Prozent oder 20.900 Tiere mehr als im ersten Halbjahr 2015. Damit wurden 550.200 Tonnen Rindfleisch erzeugt, ein Plus von 0,8 Prozent. Beim Geflügel stieg die produzierte Fleischmenge um 0,5 Prozent auf 758.200 Tonnen.

Schweinefleisch hatte den Angaben zufolge mit 67,6 Prozent weiterhin den höchsten Anteil an der Gesamtproduktion. Geflügelfleisch machte demnach 18,6 Prozent aus, Rindfleisch 13,5 Prozent.

Im vergangenen Jahr war in Deutschland so viel Fleisch wie nie zuvor produziert worden. Das Statistische Bundesamt berechnete die Gesamtmenge auf 8,22 Millionen Tonnen.

(afp/jeku)
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