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Berlin
Flixbus will mehr Strecken ins Ausland anbieten

Berlin. Das Fernbus-Unternehmen Flixbus will sein Liniennetz weiter ausbauen. "Es wird neue Verbindungen in Deutschland geben, wobei wir zunehmend auch kleinere Städte anfahren", sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein der "Welt am Sonntag". "Darüber hinaus sind weitere grenzüberschreitende Verbindungen und Nachtbuslinien geplant." Dabei sollten verstärkt Ziele im europäischen Ausland wie Dänemark, Schweden und Norwegen in den Fahrplan aufgenommen werden. Der Marktführer ist außerdem mit der Lufthansa und Air Berlin als Flughafen-Zubringer im Gespräch. "Ein Trip Regensburg-Rio könnte künftig mit Flixbus beginnen", sagte Schwämmlein.

Flixbus will mit neuen Strecken, wachsenden Kundenzahlen und vor allem volleren Busse profitabel werden. Derzeit liegt die Auslastung bei 50 bis 70 Prozent. "Unser Ziel ist es, die Auslastung auf 60 bis 75 Prozent anzuheben", sagte Schwämmlein. Dies soll vor allem mit einer besseren Taktung erreicht werden.

Im September war bekannt geworden, dass mit der Deutschen Bahn der einzige verbliebene größere Flixbus-Konkurrent weitgehend aus dem Markt ausscheidet. Im August hatte die Deutsche Post ihr Engagement nach drei Jahren beendet.

(dpa)
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