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Berlin
Frauenquote: Bilanz fällt bislang dürftig aus

Berlin. Für Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) war es der bisher wichtigste Erfolg. Am 1. Mai 2015 trat das "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen" in Kraft. Damit sollte der Anteil von Frauen in Führungspositionen verbessert werden. Ein Jahr später fällt die Bilanz gemischt aus. 30 Prozent war das eher bescheidene Ziel, und nicht einmal das ist erreicht. Die Initiative "Frauen in die Aufsichtsräte" stellte im Januar fest: Bei den 103 börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen lag der Durchschnitt bei 23,7 Prozent.

Positiver sieht der Bundesverband der Deutschen Industrie die Entwicklung. Zuletzt habe der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 30 Dax-Unternehmen im Schnitt bei rund 27 Prozent gelegen, Anfang 2011 waren es nur 13 Prozent.

(dpa)
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