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Investition von sechs Milliarden Euro
Fresenius kauft Klinikkette in Spanien

Fresenius kauft Klinikkette in Spanien
Der Konzern Fresenius investiert knapp sechs Milliarden Euro. FOTO: dpa, Frank Rumpenhorst
Bad Homburg. Für fast sechs Milliarden Euro kauft der Gesundheitskonzern Fresenius die Krankenhauskette Quirónsalud in Spanien. Zu Quirónsalud gehören demnach 43 Krankenhäuser, die das Netzwerk der Helios-Krankenhäuser erweitern sollen. 

Das Unternehmen teilte mit, es übernehme mit Quirónsalud den "mit Abstand größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens" für 5,76 Milliarden Euro. Die Übernahme muss noch von den Kartellbehörden freigegeben werden und soll spätestens im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein. Fresenius erhofft sich von dem Geschäft "Synergien" in Höhe von 50 Millionen Euro pro Jahr.

Neben den Kliniken verfügt Quirónsalud laut Fresenius zusätzlich über 39 ambulante Gesundheitszentren und rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Das Unternehmen ist 2014 aus der Fusion der beiden spanischen Gruppen IDC und GHQ hervorgegangen und zählt rund 35.000 Beschäftigte.

(afp/jeku)
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