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Nürnberg
Frühjahrshoch am Arbeitsmarkt

Nürnberg. Seit 25 Jahren waren im März nicht mehr so wenig Menschen ohne Job.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März weiter gesunken - um 66.000 auf rund 2,85 Millionen. Das ist der niedrigste März-Wert seit 25 Jahren, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent. "Der Arbeitsmarkt hat sich weiter positiv entwickelt. Zwar hat sich die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt nicht verändert, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist aber erneut gewachsen", sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise.

Grund für den Rückgang der Arbeitslosenzahl war laut Bundesagentur der übliche Frühjahrsaufschwung. Nach dem Winter stellen vor allem wetterabhängige Branchen Mitarbeiter ein, die sich über die kalte Jahreszeit arbeitslos gemeldet haben. Allerdings fiel die März-Belebung diesmal schwächer aus als in den vergangenen drei Jahren. Die Experten begründeten das damit, dass wegen des milden Winters auch weniger Menschen arbeitslos geworden seien als üblich.

Die Erwerbstätigkeit und die Zahl der Menschen mit regulärem Job sind weiter gewachsen. Nach den jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes vom Februar erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 52.000 auf 43 Millionen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung legte nach Hochrechnung der Bundesagentur von Dezember auf Januar saisonbereinigt um 55.000 auf 31 Millionen zu. Aktuellere Zahlen dazu gab es nicht. Gleichzeitig ist bei den Unternehmen die Nachfrage nach Mitarbeitern nach wie vor hoch. Besonders gesucht waren Mitarbeiter in den Berufsfeldern Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, in Verkehr und Logistik sowie im Verkauf.

(dpa)
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