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Bonn
Fusion von Sprint und T-Mobile US ist geplatzt

Bonn. Die Mobilfunk-Hochzeit der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint ist vom Tisch. Es konnte keine Einigung erzielt werden und die Gespräche seien beendet worden, teilten die Unternehmen mit. Der neue Konzern hätte 130 Millionen Kunden und einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden Dollar gehabt. Woran scheiterte der Deal? Dazu halten sich die Unternehmen bedeckt. Offenbar spielte Masayoshi Son eine Rolle, er ist Chef des japanischen Softbank-Konzerns, dem mehr als 80 Prozent an Sprint gehören.

Er hat sich womöglich nicht damit abfinden können, die Kontrollmehrheit an die Deutsche Telekom abzutreten. Die Entscheidung, die Verhandlungen zu beenden, sei nach einem Dinner von Höttges, Claure und Son in dessen Haus in Japan gefallen, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen Insider. Schon 2014 hatte es einen Anlauf für eine solche Fusion gegeben. Dieser scheiterte aber an den Wettbewerbshütern.

(dpa/rtr)
 
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