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Hongkong/London
Gewinneinbruch bei britischer Großbank HSBC

Hongkong/London. Die britische Großbank HSBC stellt sich nach dem Brexit-Votum auf eine anhaltende Phase der Unsicherheit ein. Die eigenen Aktivitäten würden sehr genau unter die Lupe genommen. Noch sei es aber zu früh, um zu sagen, welche Teile von den Folgen des Anti-EU-Referendums auf der Insel negativ beeinflusst seien und in welchem Maß, sagte Bankchef Stuart Gulliver. Im ersten Halbjahr 2016 fiel der Vorsteuergewinn um 29 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro). Damit wurden die Analystenschätzungen nicht ganz erreicht.

HSBC spürte wie viele Konkurrenten in Europa die anhaltend niedrigen Zinsen, die die Einnahmen im Kreditgeschäft schmälern. Auch die Konjunkturabkühlung in China schlägt sich nieder, ebenso wie die schärfere Regulierung der Branche nach der Finanzkrise. HSBC-Aktien verteuerten sich trotzdem um knapp drei Prozent. Positiv wurde aufgenommen, dass das traditionell in Asien starke Institut für bis zu 2,5 Milliarden Dollar eigene Anteilsscheine zurückkaufen will.

(rtr)
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