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Wien
Gläubiger nehmen Kärntens Angebot für Skandalbank an

Wien. Der milliardenschwere Streit zwischen Eigentümern und Gläubigern der Skandalbank Heta ist offenbar beigelegt. Die notwendige Mehrheit der Heta-Gläubiger habe das nachgebesserte Angebot des Bundeslandes Kärnten angenommen, sagte der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling. Offiziell läuft das Angebot noch bis Freitag. Ende voriger Woche hätten bei vorrangigen Anleihen 75 Prozent der Gläubiger das Angebot angenommen, sagte Schelling, bei nachrangigen seien es 50 Prozent gewesen.

Österreich kann damit nach jahrelangem Streit einen Schlussstrich unter den größten Finanzskandal des Landes ziehen. Auch eine Insolvenz Kärntens scheint vom Tisch. Das Bundesland hatte Garantien für Heta-Anleihen von elf Milliarden Euro übernommen, konnte aber nicht zahlen. Zu den Gläubigern zählen Commerzbank, Deutsche Bank, HSH Nordbank und NRW.Bank.

(rtr)
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