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Wien
Heta-Investoren bereit für einen Kompromiss

Wien. Im Streit über die Abwicklung der Krisenbank Heta wollen nun doch einige Investoren einlenken. "Die Gläubiger werden nicht auf den Maximalbetrag beharren und sind bereit für einen Verhandlungskompromiss", sagte Investor Urs Fähndrich, Sprecher der Gläubigergruppe "Teutonia", der Tageszeitung "Kurier". Bisher hatte die Investorengruppe, die insgesamt Heta-Anleihen mit einem Volumen von rund 200 Millionen Euro hält, auf eine vollständige Rückzahlung ihrer Forderungen gepocht. Das Angebot des Bundeslandes Kärnten zum Rückkauf der Papiere mit einem Abschlag wurde daher Mitte März ausgeschlagen.

Auch eine deutlich höher beteiligte Gläubigergruppe um die Commerzbank hatte sich gesprächsbereit gezeigt. Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling hatte den Heta-Gläubigern angeboten, ihr Geld in eine 18-jährige Bundesanleihe zu investieren, wenn sie ihre Heta-Papiere zu 75 Prozent des Nominalwerts abgeben. Das war vielen Investoren zu wenig. Österreich will seine Offerte aber nicht nachbessern.

(rtr)
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