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München
Hypovereinsbank baut 1200 Stellen über drei Jahre ab

München. Die Hypovereinsbank (HVB) baut weitere 1200 Arbeitsplätze ab. Diese Stellen sollen in den kommenden drei Jahren gestrichen werden, teilte Vorstandschef Theodor Weimer mit. Im Zuge ihres Umbaus im Privatkundengeschäft hatte die Hypovereinsbank bereits ein Streichprogramm angekündigt - daraus stehen noch 800 Stellen auf der Liste. "Einschließlich des seit Ende 2014 bereits umgesetzten Abbaus reduziert sich die Mitarbeiterzahl bis Ende 2018 um 2900 Vollzeitstellen", teilte die Tochter der italienischen Unicredit-Bank mit.

Die Bank wolle auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten und für den Abbau "die jährliche Fluktuation sowie interne Umschulungsmaßnahmen" nutzen. Die Konzernmutter der HVB, die italienische Großbank Unicredit, hatte den Abbau von 18.000 Stellen angekündigt. Trotz erfreulicher Zahlen im dritten Quartal müsse die Bank die Robustheit ihrer Gewinne stärken. Die niedrigen Zinsen und die steigenden Regulierungskosten machten die Bank verwundbarer.

(dpa)
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