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Düsseldorf
IKB Bank will jede zehnte Stelle streichen

Düsseldorf. Bei der IKB Deutsche Industriebank steht noch einmal ein deutlicher Jobabbau bevor. Die Bank, die 2007 als erstes deutsches Geldhaus in den Sog der Finanzkrise geriet, will in den kommenden beiden Jahren rund 150 Stellen streichen. Das wäre jeder zehnte Arbeitsplatz. Die Bank habe mit den Arbeitnehmervertretern einen Interessenausgleich und Sozialplan verhandelt und Mitte April unterzeichnet, teilte die IKB auf Anfrage mit. Die Vereinbarung sehe den Abbau der etwa 150 Vollzeitstellen innerhalb von zwei Jahren vor.

Der Stellenabbau betreffe alle Bereiche der Bank. 2007 war die IKB von der staatlichen Förderbank KfW, dem Bund und anderen Banken vor dem Zusammenbruch bewahrt worden. Die IKB-Rettung kostete den Steuerzahler seinerzeit rund zehn Milliarden Euro. Später war das Geldhaus fast komplett an den amerikanischen Finanzinvestor Lone Star verkauft worden. Der hält 91,5 Prozent der Anteile.

Quelle: RP
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