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Hofheim
Deutschland-Geschäft treibt Ikeas Gewinn

Hofheim. Getragen von einem Rekordwachstum des Geschäfts im deutschen Markt hat der Möbelhändler Ikea weltweit ein Gewinnplus erzielt. Der Jahresüberschuss kletterte im Geschäftsjahr 2014/15 um 5,5 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um 11,2 Prozent auf 31,9 Milliarden Euro. Wichtigen Anteil daran hatte Deutschland - neben den USA der größte Ikea-Einzelmarkt - mit einem Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.

Künftige Investitionen sollen unter anderem weiter in erneuerbare Energien fließen, sagte Konzernchef Peter Agnefjäll: "Bis 2020 wollen wir so viel Energie aus unseren eigenen erneuerbaren Quellen produzieren, wie der Ikea-Konzern verbraucht." Dafür habe das Unternehmen bislang in 314 Windräder investiert und 700.000 Solarpanels auf seinen Gebäuden installiert. "Neben einem Unternehmen für Einrichtung sind wir inzwischen ein ansehnliches Energie-Unternehmen geworden", sagte Agnefjäll. Im zurückliegenden Jahr habe Ikea 2,4 Terawattstunden erneuerbare Energie produziert. Den Angaben zufolge entspricht dies 53 Prozent des eigenen Energieverbrauchs.

Insgesamt betreibt Ikea 330 Einrichtungshäuser in 28 Ländern. Darüber hinaus gibt es mehr als 40 Häuser, die von Franchise-Nehmern geleitet werden.

Das Geschäft über das Internet entwickelt sich nach den Worten von Agnefjäll weltweit "hervorragend". Das E-Commerce-Geschäft habe mit einem Plus von 25 Prozent erstmals die Marke von einer Milliarde Euro überschritten.

(dpa)
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