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Düsseldorf
IMK-Studie sieht wachsende Gefahr einer Flaute

Düsseldorf. Beim gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) rechnen die Ökonomen mit einer Rezession. Für den Zeitraum von Februar bis Ende April 2016 weist der IMK-Konjunkturindikator, der unserer Redaktion vorab vorliegt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 23,6 Prozent aus. Im Januar betrug das Rezessionsrisiko lediglich 13,9 Prozent. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator liegt zwar noch im "grünen Bereich" (keine Rezessionsgefahr), hat sich der Warnstufe gelb (erhöhte Unsicherheit) aber stark genähert.

Grund für das zunehmende Rezessionsrisiko ist nach Angabe der IMK-Wissenschaftler die beschleunigte Kurs-Talfahrt an den Börsen und die sich eintrübenden Stimmungsindikatoren. Darüber hinaus habe sich die Auftragslage der deutschen Unternehmen verschlechtert. Zwar nahmen die Auftragseingänge aus dem Ausland zuletzt etwas zu, allerdings konnte das den deutlichen Rückgang der Aufträge aus dem Inland nicht ausgleichen.

(maxi)
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