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Berlin
InBev-Offerte für Konkurrenten SABMiller erhöht

Berlin. Die Pfund-Talfahrt nach dem Brexit-Votum veranlasst den belgischen Großbrauer AB InBev zu einer Aufstockung seiner mehr als 100 Milliarden Dollar schweren Übernahmeofferte für den britischen Rivalen SABMiller. Dessen Aktionäre sollen rund neun Milliarden Pfund mehr bekommen, um für sie negative Wechselkurseffekte auszugleichen. Die Schwäche der britischen Währung hatte das ursprüngliche Gebot weniger attraktiv gemacht. Dies gefährdete die schon weit fortgeschrittenen Fusionsbemühungen. Daher hob der weltgrößte Brauereikonzern AB Inbev ("Beck's", "Corona") seine Offerte um ein Pfund auf nunmehr 45 Pfund je Aktie an. Bereits im Oktober hatte der Branchenzweite SABMiller ("Peroni", "Grolsch") der Übernahme vorläufig zugestimmt.

Das neue Gebot entspricht einem Gesamtvolumen von rund 79 Milliarden Pfund, umgerechnet 104 Milliarden Dollar. Im Oktober waren es rund 70 Milliarden Pfund, die durch bessere Währungskurse vor dem Brexit-Votum allerdings 106 Milliarden Dollar wert waren.

(rtr)
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