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Essen
Innogy will britische Tochter loswerden

Essen. Innogy-Chef Peter Terium ist mit seinem Versuch gescheitert, die britische Tochter Npower alleine zu sanieren. Nun will er das Problem loswerden und ist in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem zweitgrößten britischen Energiekonzern SSE über eine Zusammenführung der britischen Vertriebsaktivitäten, teilten die Unternehmen mit. Die Aktivitäten könnten in einer börsennotierten Gesellschaft zusammengeführt werden. Die Innogy-Tochter kämpft seit Jahren mit Kundenschwund, Abrechnungsproblemen und Verlusten. An der Börse kam die Nachricht gut an. SSE hat 7,7 Millionen Kunden in Großbritannien, Npower 4,7 Millionen. Im ersten Halbjahr 2017 fuhr Innogy im Vertrieb in Großbritannien einen Verlust von zwölf Millionen Euro ein.
(anh)
 
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