Japans reichster Mann stirbt im Alter von 76 Jahren
zuletzt aktualisiert: 11.08.2006 - 12:30Tokio (AFP). Yasuo Takei, der reichste Mann Japans, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Der Finanzunternehmer erlag am Donnerstag einem Leberversagen, wie seine Firma Takefuji am Freitag in Tokio mitteilte. Das US-Magazin "Forbes" schätzte das Vermögen seiner Familie zuletzt auf 5,4 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 4,2 Milliarden Euro).
Takei war ein typischer Selfmademan: Er startete seine Karriere als Banker, indem er Hausfrauen Bargeld lieh. 1966 gründete er sein erstes Finanzunternehmen und baute es zur größten Kreditanstalt Japans aus. Allerdings waren die Methoden seiner Firma beim Eintreiben von Schulden als skrupellos verschrieen. Vor zwei Jahren räumte Takei im Zuge eines Abhörskandals seinen Posten an der Spitze seines Unternehmens. Weil er einen kritischen Journalisten ausspionieren ließ, wurde er zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.
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