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Düsseldorf
Kabel-TV peppt die Bilanz von Vodafone auf

Düsseldorf. Das Mobilfunkgeschäft von Deutschlands zweitgrößtem Telefonkonzern Vodafone ist im zweiten Quartal ein weiteres Mal leicht auf 1,5 Milliarden Euro geschrumpft, obwohl die Kunden immer mehr Daten nutzen und obwohl mittlerweile 60 Prozent der Nutzer ein Smartphone haben. Ein Grund dafür ist laut Unternehmen, dass Vodafone laut Vorgaben der EU weniger Geld aus Auslandszuschlägen erhält (Roaming). Insgesamt geht es aber mit dem Düsseldorfer Konzern nach Jahren der Krise langsam aufwärts: Im Festnetzgeschäft wuchs der Umsatz um 4,7 Prozent auf 926 Millionen Euro im Quartal.

Die Sparte Kabel-TV legte sogar um 9,5 Prozent auf 540 Millionen Euro zu, weil immer mehr Kabel-TV-Kunden auch einen der sehr schnellen Online-Zugänge buchen. Der gesamte Umsatz ging um 1,6 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro hoch. Wie bereits gemeldet, zählt Vodafone bei der Zahl der Mobilfunkkarten nun auch Machine-to-Machine-Verträge dazu und kommt nun auf 41,9 Millionen Karten - etwas mehr als die Telekom.

(rky)
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