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Düsseldorf
Keine Klagen gegen Abspaltung von Uniper

Düsseldorf. Der Weg für die endgültige Aufspaltung von Eon ist frei. Es seien keine Klagen gegen den Beschluss der Hauptversammlung eingegangen, die klassische Stromerzeugung und den Energiehandel in das Unternehmen Uniper auszugliedern, teilte Eon gestern mit. Auf der Hauptversammlung hatten 99,7 Prozent der Aktionäre für die Aufspaltung gestimmt, danach hatten Eigentümer einen Monat Zeit, gegen den Beschluss zu klagen. Mit der Nachricht des Gerichts kann Eon nun den nächsten Schritt in Angriff nehmen. "Wir gehen jetzt davon aus, dass wir die Börsennotierung der Uniper im September realisieren können.

Damit liegen wir voll im Plan", sagte Eon-Chef Johannes Teyssen. Er selbst bleibt Chef der in Essen sitzenden Eon, Klaus Schäfer führt die in Düsseldorf sitzende Uniper. Eon will seinen Aktionären eine Uniper-Aktie je zehn Eon-Aktien ins Depot legen. Eon will im ersten Schritt 53 Prozent der Uniper-Aktien an die Eon-Anteilseigner geben. Dann sind beide als eigenständige Unternehmen an der Börse notiert.

(anh)
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