Börse in Frankfurt: Konjunktursorgen lassen nach
zuletzt aktualisiert: 03.09.2010 - 18:00Frankfurt/Main (RPO). Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag seine Anfangsgewinne ausgebaut und die Handelswoche versöhnlich beendet. Der Markt profitierte laut Händlern von guten Vorlagen aus den USA und Asien. "Die Konjunkturzuversicht wächst", sagte ein Händler. Auch der US-Arbeitsmarktbericht hatte die Erwartungen übertroffen.
So stieg der Leitindex DAX um 0,8 Prozent auf 6134 Punkte. Der MDAX legte 0,5 Prozent auf 8507 Zähler zu und der TecDAX ebenfalls 0,5 Prozent auf 766 Punkte. Dementsprechend zeigten sich die Anleger an den US-Börsen gut gelaunt. Der Dow-Jones-Index lag um 17.45 Uhr mit 0,6 Prozent im Plus bei 10 386 Zählern. Der Nasdaq-Composite verbesserte sich um 0,8 Prozent auf 2219 Punkte.
Der Euro zog nach den US-Daten ebenfalls an und wurde am Abend zu 1,2862 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,2834 Dollar festgestellt.
DAX
Im DAX führten Merck die Gewinnerliste an und stiegen um 2,7 Prozent auf 71,02 Euro. Marktteilnehmer machten in erster Linie technische Faktoren für die Kursgewinne verantwortlich. MAN kletterten um 2,1 Prozent auf 73,14 Euro. Lufthansa verteuerten sich um 1,7 Prozent auf 13,02 Euro. Auch Autowerte tendierten fester. Lediglich fünf Werte rangierten im Minus. Allen voran verloren Infineon 2,0 Prozent auf 4,50 Euro. Fresenius Medical Care gaben 1,2 Prozent auf 43,52 Euro ab und Fresenius 1,1 Prozent auf 56,31 Euro. Deutsche Börse und Telekom sanken minimal.
MDAX
Im MDAX zogen Gagfah 3,6 Prozent auf 5,87 Euro an. Gerresheimer legten nach einer Hochstufung 3,3 Prozent auf 28,79 Euro zu. Lanxess stiegen 3,1 Prozent auf 37,41 Euro. Gegen den Trend verloren Sky 1,8 Prozent auf 0,93 Euro. Postbank sanken 1,1 Prozent auf 25,41 Euro und EADS 0,9 Prozent auf 18,15 Euro.
TecDAX
Im TecDAX zogen Dialog Semiconductor 4,0 Prozent auf 10,26 Euro an. United Internet stiegen 2,4 Prozent auf 10,49 Euro. Carl-Zeiss Meditec verteuerten sich um 1,6 Prozent auf 11,44 Euro. Die stärksten Verluste verzeichneten Drillisch mit einem Minus von 2,8 Prozent auf 5,23 Euro. Singulus gaben 2,0 Prozent auf 3,81 Euro ab. Auch Solarwerte standen unter Druck.
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