| 07.06 Uhr

Dormagen
Konverter soll nach Kaarst oder Meerbusch

Dormagen. Der Stromnetzbetreiber Amprion hat gestern sein aktualisiertes Standortgutachten für den umstrittenen Konverter vorgestellt. Danach bleibt für das Unternehmen die so genannte "Dreiecksfläche" in Kaarst der favorisierte Standort. Die bisher als gleichrangig angesehene Fläche in Dormagen-Gohr an der Grenze zu Rommerskirchen ist danach raus. Stattdessen präsentierte Amprion vier weitere Standorte, die wieder zwei Flächen in Meerbusch-Osterath sowie den Kaarster Norden und Neuss-Bauerbahn mit einbeziehen: Der zweitbeste Standort liegt nun an der Umspannanlage Osterath, ein dritter südlich davon in einem Grünzug.

Um auf der Dreiecksfläche bauen zu können, muss im Regionalplan die Kiesabbau-Belegung umgewidmet werden. Amprion appellierte an den Regionalrat, am 6. Juli entsprechende Empfehlungen abzugeben. Der Konverter soll den Gleichstrom aus der Überlandleitung in Wechselstrom umwandeln, zu ihm gehören 20 Meter hohe Hallen.

(cw-)
 
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