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Augsburg
Kuka-Übernahme: Chinesischer Investor am Ziel

Augsburg. Nach dem Ende der Übernahmefrist für den Roboterhersteller Kuka will der chinesische Investor Midea erst in den kommenden Tagen bekannt geben, wie viele Aktionäre letztlich das Angebot angenommen haben. Nach einer Zwischenmitteilung hatte Midea allerdings schon einen Tag vor Ablauf der Frist eine Dreiviertel-Mehrheit an dem Augsburger Unternehmen sicher. Wie eine Midea-Sprecherin sagte, werden die Anteile derzeit noch ausgezählt. Ein endgültiges Ergebnis liege daher noch nicht vor.

Die offizielle Verkaufsfrist war am vergangenen Freitag um 24 Uhr ausgelaufen. Midea hatte den Aktionären 115 Euro pro Papier geboten. Die bisherigen Kuka-Eigner hatten einen Monat Zeit, das Angebot anzunehmen. Da Midea das Mindestziel von 30 Prozent erreicht hat, kommt nun noch eine gesetzliche Nachfrist von zwei Wochen. Diese soll bislang unentschlossenen Aktionären ermöglichen, das Angebot noch anzunehmen. Die Frist soll an diesem Donnerstag beginnen und bis 3. August dauern.

(dpa)
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