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Berlin
Lokführer lehnen neues Angebot der Deutschen Bahn ab

Berlin. Die Bahn hat der Lokführergewerkschaft GDL ein Tarifangebot vorgelegt. Der Konzern bezifferte es auf 4,2 Prozent bei einer Laufzeit von 27 Monaten für die rund 35.000 GDL-Mitarbeiter. Es setze sich aus 1,5 Prozent mehr Lohn, sowie 0,2 Prozent für zusätzliche Freizeit und weitere 2,5 Prozent durch die Absenkung der Arbeitszeit zusammen. Letzteres war allerdings schon in der vergangenen Tarifrunde vereinbart worden. Teil der Vereinbarung solle 2017 auch eine Einmalzahlung von 375 Euro sein.

Die GDL lehnte das Angebot ab. Wegen der langen Laufzeit betrage das Lohnplus nur 0,66 Prozent aufs Jahr gerechnet, so die Gewerkschaft. "Personalvorstand Ulrich Weber träumte vor den Verhandlungen noch von einer Einigung noch vor Weihnachten", so die GDL. Das werde es ohne bessere Schichtpläne und Ruhezeiten nicht geben. Die GDL drohte mit einem Scheitern der Gespräche am 28. November.

(rtr/maxi)
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