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München
Medizintechnik von Siemens geht vor Ostern an die Börse

München. Siemens macht Finanzkreisen zufolge mit dem milliardenschweren Börsengang seiner Medizintechnik-Tochter Healthineers Tempo. Die größte Neuemission in Frankfurt seit der Deutschen Telekom solle noch vor Ostern über die Bühne gehen, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Siemens wolle den offiziellen Startschuss bereits Anfang März geben, vier Wochen später soll Healthineers das Börsendebüt feiern. Der Münchner Technologiekonzern wolle sich damit die gute Stimmung an der Börse zunutze machen.

Bisher hatte Siemens einen Börsengang im ersten Halbjahr angepeilt. Das Unternehmen wollte sich dazu gestern nicht äußern. Der Münchener Konzern will nur einen Minderheitsanteil an Healthineers an den Aktienmarkt bringen. Die Emission könnte angesichts einer Bewertung von bis zu 40 Milliarden Euro aber sechs bis zehn Milliarden Euro schwer werden. Die drei Börsengänge der Telekom (1996, 1999, 2000) hatten Gesamterlöse von zehn Milliarden, 10,8 Milliarden und 13 Milliarden Euro gebracht.

(rtr)
 
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