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Düsseldorf
Milliarden-Kredite sollen Start von Uniper erleichtern

Düsseldorf. Kurz vor der entscheidenden Hauptversammlung hat sich die Eon-Kraftwerkstochter Uniper die Finanzierung gesichert. Man habe mit einem Bankenkonsortium Kreditzusagen im Umfang von fünf Milliarden Euro vereinbart, teilte das Düsseldorfer Unternehmen mit. Diese umfassen zwei Tranchen über je 2,5 Milliarden Euro mit Laufzeiten von drei Jahren. Die erste Tranche diene dazu, bisherige Darlehen von Eon abzulösen, sagte ein Sprecher. Die zweite sei für das laufende Geschäft vorgesehen. Am Mittwoch kommen die Eon-Aktionäre in Essen zusammen, um über die Abspaltung von Uniper (14.

000 Mitarbeiter) zu beraten. Eon will ihnen 53 Prozent der Aktien ins Depot legen (Spin-off). Es wird eine breite Zustimmung erwartet, obwohl die Aussichten für Uniper im trüben Branchenumfeld nicht rosig sind. Eon hatte Uniper bereits mehr Mittel als zunächst geplant mitgeben müssen. "Die Pläne sind alternativlos", sagte Thomas Hechtfischer vom Aktionärsclub DSW. Auch die Fondsgesellschaft Union Investment will zustimmen.

(anh)
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