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Düsseldorf
Minister fordern Transparenz beim Internet-Einkauf

Düsseldorf. Vergleichs- und Bewertungsportale im Internet sollen künftig zeigen, wer sie finanziert. Diese gemeinsame Forderung erhoben die Verbraucherminister der Länder gestern nach einer Konferenz in Düsseldorf. Auf diesem Weg sollen Interessenkonflikte der Portale sichtbar werden. Zudem soll die Bundesregierung stärker gegen personalisierte Preise im Internet vorgehen: Es besteht der Verdacht, dass die Preise bei einigen Anbietern in Abhängigkeit vom Wohnort und von der Endgeräte-Marke des im Internet einkaufenden Verbrauchers steigen.

Auch die oft unbemerkte Weitergabe von persönlichen Daten durch Mobiltelefon-Apps soll stärker kontrolliert werden. Bei Frischfleisch sollen die Verbraucher künftig auf der Verpackung erkennen, wie die Tiere gehalten wurden. Für die Umsetzung der Forderungen müssen die Landesminister noch die Bundes- und die EU-Politik überzeugen.

(tor)
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